Endlich sind die Details ausgesprochen. Einfach verständlich und nicht nur für große Organisationen formuliert. Meine Monografie wendet sich primär an die vielen Ein-Personen-Unternehmen und an die Klein-Unternehmen.

Die Beispiele von internationalen Unternehmen helfen uns nicht weiter. Die hochtrabenden Fachbegriffe, die die Startup-Industrie verwendet, auch nicht. Und vor einem Jahr musste ich ja feststellen, dass die Jung-Unternehmer zwar mit diesen Begriffen diverser Methoden um sich werfen, aber wenig über die Details wissen. Schon gar nicht, wie sie diese Methoden effektiv anwenden.

Das ist nicht deren Schuld. Es ist verlockend eine so einfach wirkende Methode wie die Business-Model-Generation zu einer Checkliste zu…


Es gibt 4,5 Millionen Kleinunternehmer und 3 Millionen Ein-Personen-Unternehmen im deutschsprachigen Raum.

Ein erkleckliche Zahl.

Das Rückgrat unserer Wirtschaft, so hört man über diese Unternehmen sagen.

Trotzdem besprechen 90 % aller Managementbücher und Unternehmensratgeber Mechanismen, Modelle und Vorgangsweisen für große Organisationen und Konzerne.

Klar, dass sich der Kleinunternehmer nicht angesprochen fühlt. Solche Theorien auf die völlig andere Struktur der Kleinunternehmer zu übertragen ist eine vermutlich ähnlich aufwendige Arbeit, wie die Erstellung dieser Theorien selbst. Das ist nicht einfach. Schon gar nicht neben dem eigentlichen Beruf am Wochenende zu erledigen.

Dabei wäre es so wichtig, dass gerade die Klein- und die…


Design-Thinking ist keine Methode, es ist eine Denkweise, eine Herangehensweise.

Diese Herangehensweise ist anders als die der Manager und Unternehmer. Naja, vielleicht ist sie jener der Unternehmer zumindest ähnlich.

Es ist keine bessere Denkweise, es ist eine andere.

Und das ist das Bessere daran.

Indem sie anders ist, ergänzt sie die »Manager-Denkweise«, sagen wir »Management-Thinking«. Die beiden schließen sich nicht aus, sondern sind kongeniale Partner. In der Kombination liegt die Kraft und das ist auch die Chance der Wirtschaft für die Zukunft. Die Nutzung dieser Denkweise in der Chefetage.

So neu ist dieser Gedanke nicht, denn schon Tom Peters hat…


(Logbuch-Eintrag 20210408.1151) — Gerade habe ich den Logbuch-Eintrag von gestern veröffentlicht. Das muss irgendwie anders werden. Auch wird der Titel dieses Magazins immer unpassender. »Schritte aus dem Schatten« waren es tatsächlich im Jänner, aber heute, im April, stehe ich schon im Licht.

Ja, der Titel gibt Orientierung und wer sich noch an den ersten Eintrag erinnern kann, die Analogie ist jene von Bagger Vance, der Rannulph Junuh auffordert jetzt den Ball aus dem Dickicht heraus aufs Grün zu schlagen.

Oh, jetzt erkenne ich, da bin ich gerade dabei. Gestern, die Arbeitssitzung mit Claus ist mit dem Ansprechen des Balls vergleichbar…


(Logbuch-Eintrag 20210407.1245) — Nicht jeden Tag kann man alles schaffen. Der Tag ist ein begrenztes Gefäss. Die Zeit ist eine Ressource die da ist, für alle gleich und nicht vermehrbar. Etwas besonderes. Eben keine Schlüsselressource für das Business-Model-Canvas, wie ich unlängst mit einem Kollegen diskutierte.

Und weil das so ist, muss man rigoros sein und auch Nein sagen. Täglich! Unter fünf mal war es zu wenig (so heißt es).

Aber wozu soll man Nein sagen, wenn alles (vieles) interessant ist und man noch nicht abschätzen kann, welche der gebotenen Chancen günstig ist?

Man muss »Probeschüsse« machen. Dazu habe ich einmal…


(Logbuch-Eintrag 20210406.0643 und .1148) — 5 Tage kein Logbuch, so Feiertage sind eine Bremse. Nicht dass in diesen Tagen nichts passiert ist, ich komme nicht dazu es aufzuschreiben.

Oder besser gesagt, ich bin zu faul es aufzuschreiben? Ich kann in solch einer Tagesfolge den inneren Schweinehund nicht überwinden.

Bin ich zu streng zu mir? Vielleicht, immerhin hab ich am Freitag (also vor 4 Tagen) den eNewsletter »Design-Thinking am Oster-Sonntag« vorbereitet, habe einen Blogartikel veröffentlicht, habe einen für Sonntag geschrieben; ich habe vor drei Tagen (am Samstag) den eNewsletter programmiert — und gegrübelt, ob es richtig ist, ob es gut geschrieben…


Heute beim Billa verfolgen wir ein Inserat. Man bietet uns mit einem Flugblatt »4+4 gratis« an, also 4 Flaschen Cola oder Sprite oder Fanta plus 4 Flaschen gratis um 0,92 € pro Flasche. Ein sensationeller Preis. Nicht einmal 1 € für 1,5 Liter Softdrink und wenn man vier davon kauft bekommt man weitere vier Flaschen gratis dazu. Wie macht das kaufmännisch Sinn, 8 Flaschen (insgesamt 12 Liter!) für nur rund 4 €?

So steht es am Flugblatt.

Doch so ist es nicht im Wirklichkeit. Jeder halbwegs mit Wirtschaft vertraute und mit Hausverstand ausgestattete erwachsene Mensch wird sich beim Lesen des Flugblattes denken, dass das ein…


(Logbuch-Eintrag 20210401.1054) — Ein herrlicher Tag, dieser erste April. Voller Begeisterung nutze ich mein überarbeitetes Produktivitätssystem. Zuerst ein kleiner Artikel zum Aufwärmen (den ich wohl morgen veröffentlichen werde), dann die Arbeit am jeweils aktuellen Buch.

Heute ist das Arbeiten am “aktuellen Buch” wohl eher die Beschäftigung mit dem Cover und dem Layout für die Business-Model-Canvas-Monografie. Diese Mal ist es für zwei (annähernd idente) Formate, einmal für Amazon, einmal für den Buchhandel. Ich überlege eine Hardcover-Version, aber die Menschen wollen die eher nicht kaufen, sie erscheint ihnen zu teuer. Vielleicht probiere ich es trotzdem. Es muss ein Unterschied sein, zwischen Buchhandel…


(Logbuch-Eintrag 20210330.1035) — Gestern hielt ich den versprochenen Vortrag über den Nutzen, den Unternehmer und Manager erfahren, wenn sie mit Design-Thinkern, also mit Designern, zusammenarbeiten. Der Vortrag war auch ein Testballon für die Micro-Lectures über die »6 Sätze über Design« der Design-Thinking-Akademie, die im April starten soll.

  • Übrigens, »Friendly Students« können sich noch melden, zwei Plätze hätte ich noch frei und wer weiß ob sich alle bisherigen Interessenten auch anmelden. Jedenfalls wird es für diese Beta-Kohorte an Studenten sehr günstig und spannend; Diskussionsrunden und besondere Betreuung durch mich ist gewiß. Interesse hier bekunden.

Der Vortrag lief glänzend — so beteuerten…


Wenn das Gespräch auf »Business Model« kommt, dann sind manche Unternehmer schnell still. Es stellt sich rasch heraus, dass sie es gar nicht kennen. Sie finden das nicht weiter schlimm, sie sind ohnehin erfolgreich, wozu braucht man dann ein Geschäftsmodell?

Sie brauchen kein Geschäftsmodell — sie haben eines.

Unabhängig, ob man das Modell, wie man Geschäfte mancht, kennt oder nicht, ob einem die Mechanik des eigenen Geschäfts in den Details bewusst ist oder nicht, man hat so ein Business Model und handelt danach. Das Geschäftsmodell, das Business Model ist die Art und Weise, wie man seine Geschäfte machen.

Wenn ich…

Rudolf T. A. Greger

Management Designer and Design Philosopher; a Business-Coach for Design-Thinking & Service Design; a Writer, Facilitator, and Public Speaker in Vienna, Austria

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